Kühlung Hochland-Karnivoren

Informationen zur Kühlung bei Anlagen mit Hochland-Karnivoren

Bildquelle: Pixabay /CC0 Public Domain / User: Adriel Kloppenburg / Wellington, New Zealand
Bildquelle: Pixabay /CC0 Public Domain / User: Adriel Kloppenburg / Wellington, New Zealand

Eine sehr großes Problematik bei der Pflege von Hochland - Karnivoren, stellen vor allem die Temperaturen da. Diese dürfen am Tag nicht zu hoch steigen und müssen vor allem in der Nacht, eine gute Absenkung aufweisen. Das ist leider ein großes Problem, mit dem sich der Liebhaber dieser interessanten und schönen Spezies beschäftigen muss, da doch gerade die Temperaturen in den heimischen geheizten Wohnzimmern oder auch gerade in der Sommerzeit des Nachts, im wesentlichen zu hoch liegen. Gerade die durchschnittlichen Temperaturen, sollten oder besser gesagt müssen, gerade bei Hochland-Karnivoren tagsüber in idealer Weise ca. 24°C–25°C und nachts ca. 15°C–18°C betragen. Dazu am besten indirektes Licht mit etwa 40.000 - 60.000 Lux, eine ganz leichte Windbewegung und dazu eine permanente Luftfeuchtigkeit von ca. 70%-90%. Das wären bei der Pflege die idealen Voraussetzungen zur Haltung von Hochlandarten. Hierbei hilft wirklich nur ein kühler Keller in dem man die Anlage aufbaut oder man muss sich doch recht viele Gedanken über eine wirkungsvolle Kühlung der Anlage machen. Gerade die doch sehr oft in den Anlagen versuchsweise verwendeten Peltierelement erreichen meistens nicht den gewünschten Grad der Kühlung und sind insgesamt gesehen doch sehr ineffizient. Hier helfen definitiv wirklich nur andere Möglichkeiten auf Dauer. Nachzudenken wäre in erster Linie eventuell über den kompletten Umbau von einem Glastürkühlschrank, den man bei Ebay zum Beispiel günstig ersteigern kann. In einem solchen umgebauten Kühlschrank, kann man dann letztendlich über eine Thermostatsteuerung die Temperaturen im idealen Bereiche halten. Natürlich dürfen beim Umbau auch die Lüftungsflächen nicht vergessen werden. Auch als recht wirkungsvoll zu benennen, ist vor allem eine Thermostat gesteuerte Nebelanlage, wie zum Beispiel die von „Plantfog“, die besonders in größeren Anlagen einen wirklich guten Dienst leistet. Sehr wichtig ist beim Einsatz von Nebelanlagen generell eine ausreichend große Belüftungsfläche, denn nur das Wasser welches auch verdunstet, kann letztendlich auch kühlen. Es muss daher absolut zuverlässig gewährleistet sein, dass eine ausreichende Luftfeuchte aus der Anlage abfließen kann, um durch den neuen erzeugten Nebel und der daraus letztendlich entstehenden Verdunstungskälte, die Pflanzen wirkungsvoll Entlastung erfahren können. Eventuell kann es gerade auch bei den Hochlandarten noch notwendig werden, die Wärmestrahlung der Lampen durch Ventilator Kühlung zu mindern oder abzuleiten, gerade auch dann, wenn sich die Beleuchtung in einem über dem Becken angebrachten Lampenkasten befindet und somit die Anlage aufgeheizt werden sollte.