Terrarientypen

Erklärung der verschiedenen Terrarientypen


Aqua-Terrarium:

Die Aqua-Terrarien sind Terrarien, die aus einem Wasserteil und einem Landteil bestehen. Es gibt allerdings sehr viele Übergangsformen eines Aqua-Terrariums. Meist entspricht der Wasserteil eines normalen Aqua-Terrariums ca. 1/3 des Landteils. Die wichtigsten Unterformen des Aqua-Terrariums  sind vor allem:

 

Paludarium:

Ein Paludarium (lat. palus = Sumpf) bildet in erster Linie eine großzügige Sumpflandschaft nach. Es ist eine Sonderform des Aqua-Terrariums. Die typische Bepflanzung besteht aus emers und submers lebenden Pflanzen. Meist wird hierzu ein entsprechender Aufbau auf ein Aquarium gesetzt, sprich die Seitenwände und Rückwände erhöht und eine Abdeckung angebracht. Es gibt im Frontbereich offene Versionen oder mit Schiebescheiben versehene geschlossene Versionen.

 

Riparium:

Der Begriff Riparium (lat. ripa = Ufer) steht für eine Sonderform des Aqua-Terrariums mit einer nachgebildeten Uferlandschaft. Der Wasserteil ist hierbei mehr oder auch weniger, klar vom Landteil abgegrenzt. Der größte Teil des Landteils ist nicht dauer-nass und wird von terrestrischen Pflanzen besiedelt.

 

Rivarium:

Unter dem Begriff Rivarium (lat. rivus = Bach) versteht man vor allem ein Aqua-Terrarium, bei dem ein kleiner Bachlauf nachgebildet wird. Im Gegensatz zum Riparium darf hier der Bachlauf etwas mehr dominieren.

 

Waldterrarium:

Dieser Terrarientyp bildet vor allem halbfeuchte oder halbtrockene Waldlandschaften nach. Das Waldterrarium liegt mit seinen Temperaturwerten und Luftfeuchtigkeitswerten in etwa zwischen dem eines Trockenterrariums und dem eines Regenwaldterrariums.

 

Regenwaldterrarium:

Bei diesem Terrarientyp ist der Wasserteil meist relativ klein gehalten. In einem Regenwaldterrarium wird vor allem der Lebensraum von Pflanzen und Tieren aus den feuchten Tropen (Regenwäldern) nachgebildet.

 

Trockenterrarium:

Als Überbegriff versteht man unter einem Trockenterrarium generell alle beheizten und trockenen Terrarien. Abhängig von der Dekoration, der Bepflanzung und den entsprechenden Tieren unterscheidet man hierbei zwischen:

 

Wüstenterrarium:

Hier wird eine Wüste oder Halbwüste nachgebildet. Der Bodengrund besteht bei diesem Terrarium meist aus einer tiefen Sandschicht oder aus einer Mischung aus Lehm und Sand. Ein Wüstenterrarium wird recht spärlich, also mit maximal 2 -3 Pflanzen bepflanzt, dazu runden eine Wurzel und verschiedene Steine das Bild optisch ab.

 

Steppenterrarium:

In einem Steppenterrarium wird vor allem die Übergangszone zwischen einer Wüste, Halbwüste oder einer Savanne nachgebildet.

 

Savannenterrarium:

Ein Savannenterrarium bildet mit recht robusten Pflanzen, verschiedenen Hölzern und Steinen vor allem eine weite Ebene nach. Es kann gerne mit Agavengewächsen, kleinen Feigenkaktusarten und auch Bogenhanf, etwas reichhaltiger gestaltet werden, als z.B. ein Steppenterrarium.

 

Felsterrarium:

In einem Felsterrarium oder auch Felsenterrarium wird ausschließlich eine Gesteinslandschaft nachgebildet. Hierbei kommen allerdings nicht nur Standard-Terrarien in Frage, sondern auch Hochterrarien und Wandterrarien (z.B. Felswandterrarium). In den meisten Fällen dominiert hier eine Felsenrückwand.

 

Freilandterrarium:

Unter einem Freilandterrarium versteht man all jene Anlagen, die auf die zeitweise oder ganzjährige Haltung der Tiere im Freien ausgerichtet sind. Hierbei werden vor allem die folgende Unterformen unterschieden:

 

Trockenlandschaften:

Hier wir zum Beispiel der Lebensraum von einigen Kröten-Arten, verschiedenen Eidechsenarten und bestimmten Landschildkröten nachgeahmt.

 

Sumpflandschaften:

In einer Sumpflandschaft wird vor allem der entsprechende Lebensraum von verschiedenen Molchen, Unken und Kröten nachgebildet.

 

Teichlandschaft:

Die Teichlandschaft ist vor allem der Lebensraum für Froschlurche, Salamander, Nattern und Wasserschildkröten. Hiebei wird überwiegend eine großzügige natürliche Teichlandschaft nachgeahmt.


Das unbeheizte feuchte & trockene Terrarium

Das unbeheizte feuchte Terrarium (Temperaturbereiche ca. 15°C - 24°C) eignet sich vor allem für die zahlreichen Molch- und Salamanderarten die es naturgemäß etwas kühler brauchen. Hier sollte das Licht etwas gedämpfter gehalten sein. Ein trockener Platz muss allerdings auch hier den Tieren zur Verfügung stehen.

 

Das unbeheizte trockene Terrarium dient vor allem der Haltung von Arten, die es nicht so warm, aber trocken benötigen. Aber auch hier müssen Sonnenplätze vorhanden sein. Tiere im trockenen unbeheizten Terrarium benötigen ein helleres Licht.


Heizmatten im Terrarium

Die Dragon Heizmatte, ultraflach für Boden, Seitenwände oder Rückwände

Die sehr dünnen Heizmatten von DRAGON sind zweifelsohne eine sehr praktische und sehr gute Lösung zur Schaffung von Wärmeinseln im Bereich des Bodens oder der Rück- und Seitenwände des Terrariums. Die Dicke dieser sehr flach gehaltenen Heitzmatten entspricht vom Material her einer starken recht wiederstandsfähigen Folie.

 

DRAGON ultraflache Heizmatten sind in folgenden Stärken erhältlich:

 

Heizmatte ultraflach 5 W, 14x15 cm

 

Heizmatte ultraflach 14 W, 28x28 cm

 

Heizmatte ultraflach 20 W, 28x42 cm

 

Heizmatte ultraflach 28 W, 28x53 cm

 

Heizmatte ultraflach 35 W, 28x65 cm

 

Heizmatte ultraflach 45 W, 28x80 cm

 

Die Abstandshalter zur Anbringung unter dem Terrarium sind im Lieferumfang immer mit enthalten. Diese sollten auch tunlichst verwendet werden, damit kein Hitzestau zwischen Unterlage und Glasboden entsteht, da es bei einer solche Situation zu einem Bruch der Bodenscheibe kommen kann. Bei Seitenwänden oder Rückwänden kann man diese flachen Heizmatten aber ganz einfach von außen mit einem kleinen dünnen Streifen Aquariensilikon festkleben. Dazu gibt man auf den schmalen ca. 0,5 cm - 0,6 cm breiten Rand der Matte an zwei Seiten einen dünnen feinen gleichmäßigen Streifen Aquariensilikon. Bitte aber nur an zwei Seiten verkleben, da durch das Silikon auch ein kleiner Abstand erreicht wird und sich somit ein minimales Luftpolster zwischen Glaswand und Heizmatte befindet, wodurch auch ein kleiner Luftaustausch bei Erwärmung stattfinden kann. Würde man die Heizmatte an vier Seiten verkleben, so kann sich die noch darunter verbleibende Luft beim Betrieb durch die Erwärmung ausdehnen, welches zu Verwerfungen der Matte oder im Extremfall sogar zur Beschädigung führen kann. Sinnvoll ist es auch, diese Heizmatten gerade bei höheren Wattzahlen, mit einem elektronischen Thermostat zur Temperaturüberwachung des Terrariums zu koppeln. Ich persönlich setze diese flachen Heizmatten allerdings nur in kleiner bzw. geringer Wattzahl von außen und dann nur punktuell an einer der Seitenwände ein, oder an der Rückwand, sozusagen als zusätzlicher Wärmepunkt. Bei Bodenbewohnern ist eine Heizmatte unter dem Boden des Terrariums allerdings meist kontraproduktiv. Bei zuviel Wärme graben sich die Tiere um der Hitze zu entfliehen ein, um so in kühlere Bodenschichten zu gelangen. Im Fall einer reinen Bodenheizung würden sie von ihrem Reflex her gesehen tiefer graben und somit immer näher an die künstliche Wärmequelle gelangen. Daher sollte man den Tieren am besten Wärmequellen von oben, sprich in Form von Beleuchtungskörpern bzw. Strahlern zukommen lassen.


Impressionen aus dem Dierenpark De Oliemeulen / Reitse Hoevenstraat 30 / 5042 EH Tilburg /NL / Tel: 013 463 00 26 / info@oliemeulen.nl


Lesen Sie doch bitte auch mal das Thema "Aquarium zum Terrarium umbauen". Sie finden es unter der Rubrik: Sonstiges & Basteleien.